SENetz

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Ausgabe Mai 2016 

 
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Liebe Freundinnen und Freunde in der SEN,

aktuelle Umfragen belegen, dass im bundesdeutschen Nachwuchs mehr als die Hälfte der jungen Leute nicht mehr wissen, was wir Christen in Europa an Pfingsten feiern: den fünfzigsten Ostertag, an dem der Heilige Geist die Jünger mit Kraft und Mut erfüllt und zum Zeugnis für die Frohe Botschaft ausgesandt hat, also die Geburtsstunde der Kirche.

Das Pfingstfest erinnert uns an die Kraft Gottes, aus der heraus wir leben und wirken. Aus unserer Überzeugung, dass in jedem Menschen etwas von Gott aufscheint, ergibt sich das christliche Welt- und Menschenbild, ergibt sich die Würde und der Wert eines jeden.

Statt gerade an Pfingsten mit froher Zuversicht das Leben zu feiern, setzen sich viele in unserer Gesellschaft, insbesondere die Medien, intensiv mit den Lehren anderer Religionen auseinander, verbeißen wir uns an der Scharia und ihren Folgen und verlernen unmerklich, unser eigenes Denken über das Vordergründige hinaus zu weiten und beherzt unseren Einsatz als Christen für die Welt weiter zu entwickeln. So verwundert nicht, dass in unseren Diskussionen um zukünftige Wortführerschaft die wachsende Unwissenheit zum Aufwuchs neuer Ängste entscheidend beiträgt. Die bildhaften Zungen auf den Häuptern der Apostel versinnbildlichen die menschliche Lernfähigkeit und -verpflichtung. Beide dürfen uns – das ist gerade an Pfingsten gestattet zu formulieren – „um Himmels willen“ nicht abhandenkommen.

Das SENetz 2/16 soll und will daran erinnern und in einer Reihe von Beiträgen, für die wir uns auch auf Außenstehende stützen, ins Gedächtnis rufen, dass wir Errungenschaften, die uns Wort- und Meinungsführerschaft über Jahrhunderte hinweg sicherten, nicht einfach vergessen oder – noch schlimmer – über Bord werfen. Die Apostelgeschichte beschreibt, wie die zunächst hinter verschlossenen Türen versammelten Jünger Fenster und Türen öffneten und ihre Überzeugung in der Welt in Wort und Tat kundtaten.

Bassam Tibi macht bewusst, dass das in bitteren Auseinandersetzungen der letzten Jahre und Jahrhunderte herauskristallisierte Menschenbild der Europäer nicht nur keinen Vergleich scheuen muss, sondern – im Gegenteil – Modell für andere stehen soll. Das will beworben sein, ganz sicher nicht aus falsch verstandener Toleranz verschämt verschwiegen werden.

Hugo Müller-Vogg hatten wir bei uns in München zu Gast. Sein Vortrag – hier abgedruckt – zielt auf unser künftiges Selbstverständnis. Zwar können wir selbst in einem wohlhabenden Land wie Bayern, ebenso in Deutschland und ganz klar in Europa eine große Zahl an Menschen aufnehmen, die vor Krieg, Terror und Armut fliehen, doch wir sind nicht in der Lage die Not der ganzen Welt hier bei uns zu wenden. Wir können aber sehr wohl mit unseren Möglichkeiten und mit unserem politischen Einfluss in der Welt nicht nur Wirtschaftsverträge schließen, sondern auch wirkungsvoll mithelfen, dass vor Ort, in der Heimat der Geflohenen, menschenwürdige und gerechte Lebensbedingungen geschaffen werden, um dadurch Fluchtursachen zu bekämpfen. So sind wir Partner für ein neues Miteinander der Völker, das auf wachsende Subsidiarität zwischen den Welten zielt, die ja letztlich eine sein soll. Zum Aufbau einer gerechten, friedvollen und damit menschenwürdigen Welt können wir weit mehr als nur einen materiellen Beitrag einbringen, nämlich vor allem unsere Überzeugung und unser Welt- und Menschenbild, die Grundlage für ein gelingendes Miteinander.

Die Rentenerhöhung, die in diesen Tagen ansteht und endlich wieder auch einen kleinen Lückenschluss gegenüber den mageren Jahren der jüngeren Vergangenheit darstellt, macht, wenn wir mithelfen, die agilen Generationen munter. Helfen wir Senioren mit? Steuern wir die Debatte mit? Oder warten wir nur zu? Ich bin zutiefst überzeugt: Ohne uns werden Weichen falsch gestellt sein oder sogar bleiben.

Im Berichtsteil erzählt Elke Garczyk aus Brüssel von ESU-Initiativen, die wir nicht unkommentiert lassen wollen. Hervorheben wollen wir das Münchner SEN-Engagement anlässlich der dortigen Seniorenmesse im März. Unser Einsatz konnte sich sehen lassen.

Eine Terminvorschau und unser Memento für einen der Treuen, der uns fehlt und - so hoffen wir - die Ewigkeit inzwischen bereichert, beschließen diese Nummer, die ich Ihrer besonderen Aufmerksamkeit empfehle.

Die Gelegenheiten für uns alle, dem Heiligen Geist Zugang zu unserer Meinungsbildung zu verschaffen und zu sichern, sind einmal mehr zahlreich. Dass die Auswahl der Nachrichten und Informationen auf Ihr Interesse stößt, das hofft

Ihr

Unterschrift Dr. Thomas Goppel
Dr. Thomas Goppel, MdL,
Landesvorsitzender der Senioren-Union

Dr. Thomas Goppel

Dr. Thomas Goppel, MdL
Landesvorsitzender
Senioren-Union Bayern

Impressum:
CSU-Landesleitung
Senioren-Union der CSU (SEN)
Mies-van-der-Rohe-Straße 1
80807 München
-------------------------------------
Telefon 089/1243-232
Fax 089/1243-4232
Mail sen@csu-bayern.de
V.i.S.d.P. Dr. Thomas Goppel, MdL

 
 Meinung
 

Junge Männer, die die Kultur der Gewalt mitbringen

Bassam Tibi, 72, emeritierter Politologe der Universität Göttingen kam mit 18 Jahren aus Syrien nach Deutschland. Er beschreibt in einem lesenswerten Kommentar das Gesellschaftsbild, das viele arabische Migranten mit nach Deutschland bringen. Die Gewalt gegen Frauen sei in der Tradition einer orientalisch-patriarchalischen Kultur fest verankert und führe zu großen Problemen, wenn sie auf unsere liberale westliche Weltanschauung trifft – beispielhaft so gesehen in der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof.
Ein lesenswerter Artikel!

 
 Müller-Vogg bei SEN & CSK

Müller-Vogg

Dem Chaos eine Grenze

Volles Haus in der neuen CSU-Landesleitung. Die Senioren-Union (SEN) und die ChristSozialen Katholiken (CSK) in der CSU hatten den bekannten Journalisten und Publizisten Dr. Hugo Müller-Vogg eingeladen, um über die Flüchtlingskrise zu sprechen. Herausgekommen ist dabei eine messerscharfe Analyse dieses komplexen Themas. Müller-Vogg zeigte eindrucksvoll die Dilemmata und Widersprüche auf, in die sich die deutsche und europäische Politik im Verlauf dieser Krise verwickelt haben. Der Landesvorsitzende der Senioren-Union Dr. Thomas Goppel, MdL sagte, dass wir uns selbst Maß setzen müssten. Dies gelte nicht in Hinsicht auf das Individualrecht Asyl, sondern dahingehend, wie viel Kraft wir aufwenden können, um nicht im Chaos zu landen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu verlieren.

Klar sei ohne Frage, dass die Zuwanderung eine Grenze brauche. Wo diese liege und wie diese umgesetzt wird, müsse die Gesellschaft als Ganzes für sich definieren und die Politik dann umsetzen. Wichtig, gerade in Hinblick auf verloren gegangenes Vertrauen, sei es, eine Offenheit und Ehrlichkeit in der Sprache an den Tag zu legen. Denn gerade Unsicherheit sei es, die vielen Menschen in unserem Land Sorge bereite.

Klar ist aber auch, dass man den Menschen, die hier in Deutschland angekommen sind, mit Humanität begegnen muss. Dies fordere unser christliches Menschenbild und unsere humanistische Geistesordnung. Allerdings müsse man auch sehen, dass jeder hier Aufgenommene weitere Flüchtlinge nach sich ziehe. Hierin liegt eines der zentralen Dilemmata.

Müller-Vogg kritisierte, dass die Bundeskanzlerin ihren zentralen Satz dieser Flüchtlingskrise "Wir schaffen das" ohne Erklärung im Raum stehen ließ. Was genau wir schaffen und wie genau wir das tun werden, ließ sie seither jedoch unbestimmt. Auch ihre Entscheidung, die Grenzen nach dem 4. September 2015 - einer humanitären Notlage - dauerhaft zu öffnen, sieht der Journalist als Merkels großen Sündenfall. Dadurch habe sich Deutschland in Europa erpressbar gemacht und den Nachbarn eine bequeme Ausrede geliefert.

Zudem sprach er sich klar für eine deutsche Leitkultur aus. Es könne nicht sein, dass sich unser Land den Zuwanderern anpasse. Von jedem, der in unser Land kommt und dem hier geholfen wird, kann die Bereitschaft erwartet werden, sich an die Gepflogenheiten dieses Landes anzupassen und die dort geltenden Werte zu respektieren. In Deutschland herrsche eher eine Tendenz zur Überanpassung – quasi im vorauseilenden Gehorsam. Nun gelte es für die Konservativen in Deutschland, ihre Werte hochzuhalten und gegen das "Multi-Kulti-Ideal" vieler Linker, die diese Krise als Chance sähen, die Gesellschaft auf Dauer zu verändern, zu verteidigen.

 

Müller-Vogg

Müller-Vogg

Müller-Vogg

 

 
 Kommentar von Hanns Peter Wagner

Rente

Die gesetzliche Rentenversicherung (GRV) aktuell wieder im Fokus der Politik

inisterpräsident und CSU-Vorsitzender Horst Seehofer macht die GRV zum Wahlkampfthema und stellt zuvorderst die „Riester-Rente“ in Frage. Das ist völlig in Ordnung, auch wenn Bundesarbeits- und Sozialministerin Nahles pikiert bemerkt, sie mache Sacharbeit und keinen Wahlkampf. Wahlkampf muss sein, wenn bei der Wählerschaft Mehrheiten für die politischen Ziele gewonnen werden wollen. Außerdem versteht sich die CSU traditionell als „Partei der kleinen Leute“. Das ist Verpflichtung. Die GRV ist ein viel zu komplexes Gebiet, als dass man es im Schnellverfahren kurz vor dem Wahltag in einen Wahlprospekt hineinschreibt. Also muss mit der Diskussion jetzt begonnen werden.

Seit nunmehr zehn Jahren arbeitet die Senioren-Union der CSU (SEN) an Reformüberlegungen zur GRV. Dabei sind uns auch vereinzelt Fehleinschätzungen unterlaufen, die wir korrigiert haben. Dies war ein wertvoller Lernprozess. Dadurch und gestützt auf seriöse Sozialwissenschaft und Statistik konnten wir der Landesversammlung der SEN am 11. Oktober 2014 in Ergolding bei Landshut schlüssige Leitsätze und Positionen zur Rentenpolitik vorlegen. Sie wurden mit nur wenigen Gegenstimmen angenommen („Ergoldinger Beschlüsse“).

Danach warben und „trommelten“ wir bei der Mutterpartei um unsere Leitsätze und Positionen. Nun nimmt die CSU diesen politischen Faden auf. Ob die CSU unseren Positionen folgen wird, ist ungewiss. Sie ist ja auf diesem Feld nicht allein. Deshalb fürchten wir schlechte Kompromisse.
Wir werden uns weiter bemühen – wir werden darum kämpfen – Einfluss zu nehmen. Deswegen finden Sie hier auch unsere „Ergoldinger Beschlüsse“ – den Leitantrag, die Leitsätze und Positionen der SEN zur Rentenpolitik.

 
 Rente

Rente

Koalition einigt sich auf Modell für Flexi-Rente

Ganz aktuell hat die Große Koalition nun den Weg frei für einen flexibleren Ausstieg aus dem Berufsleben gemacht. Die Vorschläge gehen nun in die parlamentarische Beratung und Beschlussfassung, werden dementsprechend auch von der Senioren-Union mit der nötigen Sorgfalt begleitet.

Zu Ihrer Information finden Sie hier die entsprechenden Empfehlungen der Arbeitsgruppe „Flexible Übergänge vom Erwerbsleben in den Ruhestand“.

 
 Demografie
 

Vier Einwände gegen die Schwarzmalerei

Noch vor 15 Jahren war die Bevölkerungsstatistik nur ein Thema für staubtrockene Statistiker. Heute ist sie unter dem Namen Demografie in aller Munde. Eine erstaunliche Karriere für eine Statistik.

1990 habe ich als Berater des Statistischen Bundesamtes in Bonn, dem damaligen Regierungssitz, mit Fakten über die Anzahl von Kindern und das Alter von Lehrern auf die Notwendigkeit einer verstärkten Lehrerausbildung hingewiesen. Keine Chance! Regierung und Medien hatten kein Interesse an „Bevölkerungsplanung“, nahmen die Fakten noch nicht einmal zur Kenntnis. Entsprechend erstaunt vernahm ich dann 2003, dass Politiker und Journalisten fast täglich über Bevölkerungszahlen redeten. Diesmal nicht über reale Fakten, sondern über Prognosen für das Jahr 2050. Und diesmal wurden viele wichtige politische Entscheidungen genau damit begründet. Was war passiert?

50-Jahres-Prognosen sind moderne Kaffeesatzleserei

Welche Zahlen hätte Konrad Adenauer 1960 über 2010 vorhersagen können? Und welche Bismarck 1860 über 1910? Richtig, die Jahreszahl. Sonst aber fast gar nichts. Und in der heutigen schnelllebigen Zeit sollen wir 50 Jahre in die Zukunft schauen können? Selbst 1985, also vor „nur“ 30 Jahren, wusste Helmut Kohl samt seinem Beraterstab kaum etwas über die Welt von heute. 25 Jahre Wiedervereinigung, Auflösung des Ostblocks, Kriege in Irak, Libyen, Syrien und ihre Folgen für uns? Industrie 4.0, 3D-Drucker und Beherrschung des Alltags durch Internet, Handys und Computer? All das war vor 30 Jahren so nicht zu erahnen. Selbst vor 20 Jahren waren Dinge wie Riester- und Rüruprente, Hartz IV, die Finanzkrise und ihre Folgen nicht in Sicht. Überraschend, dass viele heute trotzdem 50-Jahres-Prognosen mit der zukünftigen Wirklichkeit verwechseln.

Wir werden älter – na und?

Aber selbst wenn die oft zitierten Vorhersagen über steigende Lebenserwartung, weniger Kinder und mehr Rentner tatsächlich so eintreffen sollten – wäre das ein riesiges soziales und wirtschaftliches Problem? Da Blicke in die ferne Zukunft immer unsicher sind, schauen wir doch einmal zurück ins 20. Jahrhundert. Die durchschnittliche Lebenserwartung stieg von 1900 bis 2000 um über 30 Jahre, der Anteil der unter 20-Jährigen halbierte sich von 44 auf 21 Prozent. Und der Anteil von 65 Plus hat sich mehr als verdreifacht – von 4,9 auf 16,7 Prozent. Die demografischen Veränderungen waren weit größer als das, was fürs 21. Jahrhundert erwartet wird. Nach heutiger Demografie-„Logik“ hätte diese „Katastrophe“ drastische Kürzungen der Renten und eine drastische Verlängerung der Arbeitszeit nötig machen müssen. Was geschah stattdessen? Der Sozialstaat wurde im letzten Jahrhundert massiv ausgebaut, die wirtschaftliche Entwicklung war immens. Und bei alledem wurden die Arbeitszeiten stark reduziert. Die Demografie-„Logik“ erweist sich also als Trugschluss, sobald wir sie rückwirkend auf das 20. Jahrhundert anwenden.

„Demografisierung“ einer Diskussion

Wie der Blick in das letzte Jahrhundert zeigt, bestimmt die Altersstruktur einer Bevölkerung nicht zwangsläufig ihr Wohlergehen. Das zeigen auch weitere Betrachtungen, die der heute vorherrschenden Logik widersprechen, „wegen der demografischen Entwicklung“ müsse dies und das geschehen.

 

Gerd Bosbach

Der Autor:
Prof. Dr. Gerd Bosbach ist Professor für Statistik, Mathematik und Empirische Wirtschafts- und Sozialforschung an der Hochschule Koblenz, Standort Remagen. Er ist u.a. Co-Autor des Buches „Lügen mit Zahlen: Wie wir mit Statistiken manipuliert werden“.

 
 Rückblick

ESU

Europäische Senioren-Union (ESU)

Stiftung „Jugend und Senioren für Europa“ will die weitere Integration fördern

Nicht zufällig fiel der Festakt auf den 29. April. An diesem Tag wird europaweit die Solidarität der Generationen thematisiert. Der Europäischen Senioren Union ist es ernst damit. Zu ihren Partnern und Mitstreitern wird sie künftig auch alle zählen können, die in der neuen Stiftung „Jugend und Senioren für Europa“ Verantwortung tragen. Und mehr noch: Die ESU ist zur Mitarbeit an diesem Projekt bereit. Für die Geburtstagsfeier der Stiftung bot die ehemalige Benediktiner-Abtei Brauweiler unweit von Köln den würdigen Rahmen.

Ihren Sitz hat die gemeinnützige Stiftung nach luxemburgischen Recht hier: 36, rue Michael Rodange, 7248 Bereldange, Luxemburg. Es ist beabsichtigt, Studierenden für Arbeiten über Wege zur weiteren Integration Europas Stipendien zu geben. Zuvor wird sich die Stiftung den Universitäten unseres Kontinents vorstellen. Die geförderten Arbeiten sollen den Regierungen, Parlamenten und Hochschulen zur Verfügung gestellt werden. Dem Verwaltungsrat unter Vorsitz von Dr. Bernhard Worms gehören je zwei Vertreter der Martens-Stiftung der Europäischen Volkspartei (EVP/EPP), des EU-Parlaments sowie der Konrad-Adenauer-Stiftung an.

 

Teilnehmer an der Festveranstaltung im angeregten Gespräch.
Von links: Rolf Berend, Erika Reinhardt, Elke Garczyk, Dr. Bernhard Worms, Claus Bernhold, Prof. Dr. Ursula Lehr, Dr. Gabriele Peus-Bispinck (alle Deutschland), Dr. Christine von Stefenelli (Italien/Südtirol), Janusz Marszalek (Polen)

 
 Seniorenmesse in München

Stand der Senioren-Union ein voller Erfolg

Auch in diesem Jahr war der Stand der Senioren-Union auf der Seniorenmesse "Die 66" - betreut von Mitgliedern des Bezirksverbandes München - wieder ein voller Erfolg. Zahlreiche Besucher informierten sich an unserem Stand über die Themen und Inhalte der Senioren-Union. Auch das Glücksrad, bei dem man Regenschirme, mobile Handy-Akkus für unterwegs oder Spielkarten gewinnen konnte, war bei Seniorinnen wie Senioren der Renner, sodass sich oftmals eine lange Schlange bildete.

Große Anziehungskraft besaßen wie immer die Mandatsträger der CSU - unter ihnen zum Beispiel Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer, Julia Obermeier, MdB, die Landtagsabgeordneten Thomas Huber, Dr. Ute Eiling-Hütig, Bernhard Seidenath, Joachim Unterländer und natürlich unser Landesvorsitzender Dr. Thomas Goppel, aber auch einige Vertreter der Kommunalpolitik - die sich am Stand direkt und unkompliziert den Fragen der Besucher stellten und mit diesen intensiv aktuelle Themen diskutierten.

Allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen unseres Standes beigetragen haben, ein herzliches Dankeschön!

Seniorenmesse 2016

 
 Termine
 
Ferber

Freitag, 8. Juli 2016, 14.30 Uhr
„Europa – mehr als ein Wert?“ mit Markus Ferber, MdEP
Friedberg

Herrmann

Samstag, 16. Juli 2016, 10.00 Uhr
„Sozialer Wohnungsbau und seniorengerechtes Wohnen“ mit Staatsminister Joachim Herrmann, MdL
Erlangen

Würzburg

Samstag, 8. Oktober 2016
Landesversammlung der Senioren-Union
Würzburg

 
 Memento
 

Nachruf Herbert Arm

von Dr. Reinhold Babor

Alle, die vom Tod Herbert Arms erfahren haben, waren zu tiefst bestürzt. Alle die, die den Tod eines nahen Bekannten oder Familienmitglieds schon beklagten, wissen, wie schwer die Zeit des Abschiedsnehmens ist.

Am 11.03.2016 um 20:09 Uhr erhielt ich von Herbert Arm eine E-Mail:

Lieber Reinhold,
wegen einer schweren Erkrankung muss ich leider meine Ämter ruhen lassen.
Ich melde mich wieder.
Viele Grüße
Herbert

ehn Tage später hat er sich für immer abgemeldet, eine Situation, die schwer zu begreifen war und ist. Er war verstorben. Er gehörte zum Urgestein der Senioren-Union und war seit Gründung der Arbeitsgemeinschaft im Jahre 2000 in München Kreisvorsitzender der Senioren-Union im Kreisverband 6. Seine Aktivitäten: politische Veranstaltungen und die beliebten und interessanten Info-Fahrten für die Mitglieder, die stadtweit eingeladen waren und an denen zahlreich teilgenommen wurde. Wir alle werden ihn schmerzlich vermissen.

Weiter war er Mitglied im Ortsvorstand des OV Forstenried-Fürstenried der CSU, auch Delegierter im gewählten Seniorenbeirat der Landeshauptstadt. Seit 2000 war er mein Stellvertreter im Bezirksvorstand der Senioren-Union, mein langjähriger Weggefährte und Freund, stets sportlich aktiv, immer freundlich. Die Anliegen der älteren Generation vertrat er nachhaltig und hat bei Anregungen und Anträgen wertvolle Beiträge geleistet. Daher war es eine sehr traurige Nachricht, von seinem Tod zu erfahren. Er wurde mitten aus einem aktiven Leben gerissen. Meine besondere Anteilnahme und mein inniges Beileid bekunde ich auch namens der Senioren-Union München.

Lieber Herbert, Du wirst uns fehlen, ruhe in Frieden.

--- Nichts stirbt, was in der Erinnerung weiter lebt. ---